Kandidierende der SP Zürich 1+2
Kandidierende der SP Zürich 1+2

Im städtischen Umfeld steht die SP für eine Politik, die der gesamten Bevölkerung zugutekommt. In vielen Bereichen werden die Leitplanken jedoch auf kantonaler Ebene eingeschlagen. Im Kantonsparlament ist die SP aktuell mit 36 (von 180) Sitzen vertreten. Diese Vertretung möchten wir stärken, so dass wir unsere Ideen besser in die kantonale Gesetzgebung miteinbringen können.

 

Zum Beispiel bei den folgenden Themen:

Gesundheit

In der Stadt Zürich sind im Notfall viele Spitäler rasch erreichbar und dank besonderen Pflegemöglichkeiten wie Spitexpress ist auch die Versorgung nach dem Spitalaufenthalt gewährleistet. Wer zu Hause auf die Spitex angewiesen ist, kann darauf zählen, dass nötigenfalls auch abends noch jemand vorbeikommt. Und schliesslich ist die Gesundheitsversorgung dank zahlreichen Apotheken in der Stadt auch bei Grippe und Erkältung gewährleistet. Doch dies ist nicht selbstverständlich: Die SP setzt sich konsequent dafür ein, dass die Gesundheitsversorgung im ganzen Kanton erhalten und wo nötig ausgebaut wird. Und wir von der SP finden: Eine starke Gesundheitsversorgung gehört zum Service Public und soll für alle bezahlbar sein. Darum setzten wir uns für tiefere Krankenkassenprämien und mehr Prämienverbilligung ein.

 

Bildung

Bildung ist für uns ein zentrales Thema, weil Bildung nicht nur die Weichen fürs Berufsleben stellt, sondern uns oft auch später noch in Form von Weiterbildungen und Umschulungen begleitet. Chancengleicheit – und auch Lohngleichheit – beginnt bei einer guten Volksschule, in welcher alle Kinder ihren Bedürfnissen entsprechend gefördert werden. In der Stadt gibt es dazu bereits einige Frühförderungsprogramme, aber gerade ausserhalb der Zentren sind solche Angebote rar. Das soll sich ändern! Auch Tagesschulen mit Aufgabenhilfe sollen im ganzen Kanton zur Verfügung stehen, weshalb der Kantonsrat die Gemeinden in diesen Punkten aktiv unterstützen soll. Schliesslich setzen wir uns dafür ein, dass Bildung nicht mit dem Schulabschluss endet, sondern auch später für alle bezahlbare und zugängliche Weiterbildungs- und Umschulungsangebote bestehen.

 

Steuern und Finanzen

Klar, eine ausgebaute Infrastruktur ist nicht gratis. Die Finanzierung muss von allen getragen werden, und zwar jeder nach seinen Kräften. Wer viel erbt oder viel Vermögen hat, soll auch entsprechend Steuern zahlen. Die SP ist deshalb klar gegen das Vorhaben des Kantonsrates, die Vermögenssteuer zu halbieren. Auf der anderen Seite soll es möglich sein, die Subventionen für Kinderbetreuung bei wenig Verdienenden nach dem Vorbild der Stadt Zürich in allen Gemeinden auszubauen.

 

Wohnen

In der Stadt Zürich gibt es zwar schon viele gemeinnützige Wohnungen und Genossenschaftswohnungen, aber die Nachfrage ist noch weit höher. Es ist wichtig, den gemeinnützigen Wohnungsbau weiter zu fördern, und zwar im ganzen Kanton. Eine geeignete Möglichkeit hierzu wäre, Zonen für gemeinnützigen Wohnungsbau im kantonalen Raumplanungsgesetz zu schaffen. Baubewilligungen würden dann nur noch erteilt, wenn ein gewisser Anteil der neu gebauten Wohnungen zu fairen, bezahlbaren Preisen vermietet wird.