Marion Schmid

1980, Betriebsökonomin

 

„Die Menschlichkeit einer Gesellschaft zeigt sich nicht zuletzt daran, wie sie mit den schwächsten Mitgliedern umgeht.“

 

Auch wenn es mit Helmut Kohl, dem verstorbenen CDU-Bundeskanzler kein Sozialdemokrat war, der dies gesagt hat – das Zitat umschreibt doch sehr treffend, worum es mir in meiner politischen Arbeit geht: Eine solidarische, menschliche Gesellschaft zu schaffen, in der nicht einfach jeder für sich schaut, was die Starken nur noch mehr bevorteilt, sondern in der Privilegien immer auch Verantwortung bedeuten, eine Gesellschaft in der alle teilhaben und mitbestimmen können.

So setze ich mich hier in Zürich ein für soziale Gerechtigkeit, für Chancengleichheit und Gleichstellung, für eine Stadt für alle!

 

Die soziale Gerechtigkeit ist in besonderem Masse gefährdet, wo Menschen von Krankheit, Beeinträchtigungen und Behinderungen betroffen sind. Entsprechend kommt dem öffentlichen Gesundheitswesen in seiner gesamten Versorgungskette sowie auch den dazugehörigen Wohn- und Unterstützungsmöglichkeit eine zentrale Bedeutung zu. Wir haben heute in der Stadt Zürich die einmalige Chance, dass wir sehr viele der Angebote der gesamten Versorgungskette in städtischer Hand haben und so in unserem Sinne zum Wohle aller Betroffenen steuern und aufeinander abstimmen können.

 

Als Mitglied der Spezialkommission Gesundheit und Umwelt werde ich mich auch in Zukunft dafür einsetzen, dieses Angebot weiter zu stärken und wo nötig auszubauen. Dabei kommt es mir zugute, dass ich seit über 12 Jahren im Gesundheitswesen arbeite und die entsprechenden Reglementierungen und Finanzierungsmodelle in ihrer Komplexität und Widersprüchlichkeit kenne und auch weiss, welche Auswirkungen sie im Alltag haben. Meine ausgeprägten analytischen Fähigkeiten und mein Verhandlungsgeschick möchte ich nutzen, um auch in den aktuellen Herausforderungen gute Lösungen zu finden, die ein effektives Gesundheitswesen ermöglichen, aber stets das Wohl der Menschen im Fokus behalten.